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Kanzelschreiber

Das Wort zum Dienstag

Satirischer Vortrag beim Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwurst

Grüß Gott meine sehr geehrten Seniorinnen und Senioren!

Ich freue mich sehr, dass ich heute hier sein darf, hier bei Ihnen in Bad …. Höhenstadt. Der Veranstalter hat mich über meine Agentur "Azurit" gebucht und ich war zufällig frei. Dabei habe ich 2021 am Faschingsdienstag schon den nächsten Termin. Aber so ist halt das Künstlerleben: Immer unterwegs, immer auf Achse, immer im Rampenlicht. Stets durstig nach dem süßen Nektar des Applauses.

Aber, verzeihen sie, das war taktlos. Bei Ihnen rast es ja nicht mehr so schnell, wenn ich in ihre Gesichter schau. Gell, sie ham's eher fad. Aber machen Sie sich keine Sorgen, diese Phase geht auch vorbei. Und wenn's gläubig sand, dann kimmt ja no was. Freilich! Vorher wird's noch mal so richtig warm also vor allem wenn der Kardinal Müller nochmal was wird. Dann wird das Fegfeuer wieder neu geschürt und der finale Burnout findet nicht im Krematorium statt.

Sind wenigstens noch fahrtüchtige Kindergartenbusfahrer dabei? Mei das ist vielleicht ein Problem, mit diesen Kindergartenbusfahrern. Da ist ja jetzt immer so eine Betreuungsperson dabei. Und ich glaub fast, die ist für den Fahrer. Aber wie ich das sehe, sind hier die meisten schon in der Seniorenresizenzfrühbucherphase,
die Zeit, in der man gern der Illusion erliegt, man könne es sich aussuchen. 
Da bekommt Zeit eine andere Dimension, den B-Faktor: Leben mit angezogener Bremse. Von der Propaganda gerne als das goldene Alter bezeichnet. Wo die einzige Sorge der Haftkraft der Haftcreme beim anschließenden Schlachtschüsselessen gilt und man keine Angst mehr um den Führerschein hat, weil man die Menge Bier zum Erreichen der 0,5 Promillegrenze – wenn überhaupt -
nur mit vorsorglich staubtrockener Windelhose in sich hineinzwingen könnte. 
Ich sehe auch einige junge Gäste. Bravo! Das ist dem Veranstalter hoch anzurechnen, dass er das Betreuungspersonal an der Veranstaltung teilnehmen lässt. Freilich habe ich sie stehen sehen, die Rollatoren am Saaleingang. Wo Sie sie zurückgelassen haben, um unter Vortäuschung falscher Tatsachen noch einmal in die Zeit einzutauchen, als eine Schlachtschüssel ein Genuss und kein Gesundheitsrisiko war und man dem Vortragenden ohne Ausfälle zuhören konnte. Heute sieht man es sofort, wenn sie versagt, die Batterie im Hörapparat.

Viele Auszeichnungen

Ich habe ja in meiner Karriere schon viel erlebt, aber wenn ich da so durch die Reihen schaue, dann frage ich mich allen Ernstes, ob das der Beginn meines Karriereendes ist. Immerhin bin ich ja nicht irgendwer. Ich habe in Fürstenzell den goldenen Kreisel gewonnen und in Vilshofen die Grüne Hausnummer. In Rottenburg an der Laaber erhielt ich von Aiwanger die verpresste Opfösoftscheibe. Und in Wolfratshausen den gestoiberten Transrapid.

Verstehen Sie mich nicht falsch! Ich sage ja nicht, dass ich mir vorkomme wie die Perlen vor den Säuen! Manchmal ist Lüge die bessere Alternative. Sehen Sie: Ich bin schon in Hinterfotzing beim Kirchenwirt aufgetreten. Nicht einmal der Göttler hat das geschafft. Immerhin der Minister der Innereien. Angeblich ist der schon zehnmal hier aufgetreten. Zehnmal! Da stellt sich schon die Frage: Ist nicht längst alles gesagt? Der macht doch da immer so eine Regierungserklärung. Aber zehn Regierungserklärungen vom Göttler in Bad … Dings … Bad Göttlingen. Und dann regiert er nur einen Tag, genau genommen einen Nachmittag. Was braucht es da eine Regierungserklärung? Da ist ja das Regieren mit der Regierungserklärung bis auf das letzte Futzerl Sauerkraut erledigt.

Ich meine, wie geht dieser Mensch mit Ihrer Zeit um, wenn man bedenkt, wie knapp sie mittlerweile ist. Immerhin morgen schon Fastenzeit, vielleicht Ihre letzte. Und dann hat er da immer so eine Brille auf, wo es ihm die Würste links und rechts von den Augäpfeln hinausbazd und du zwangsläufig denkst, dass eh alles Wurst ist, was er da regierungserklärt. Die Wurstbrille praktisch ein Symbol für den Inhalt. Das hat ja södersche Dimensionen. Dieser Frankennapoleon hat sich doch auch zur Landtagswahl gestellt, mit einem Programm, das den Bauern maximalen  Glyphosatgewinn versprach und dann überholt er die ÖDP links. Gut, die ist gleich überholt. Er rettet die Bienen, dass die Becker Agnes am liebsten mit der CSU fusioniert hätte, wenn sie ihr nicht zu ökologisch geworden wäre. Ein Wunder, dass Söder noch keinem Erschießungskommando der Gebirgsschützen gegenübertreten musste.

Schaun Sie, bei uns in Hinterfotzing, da regiert seit dem sechsten Schöpfungstag die CSU. Aktuell in Person von Bürgermeister Anton Sturbacher. Sturbacher, der ist ein Parteisoldat par  excellence. So einen findest du nicht in jedem Dorf, also im Bayerischen Wald schon. Da gab es ja bis vor kurzem Gemeinden, wo die CSU weit über 100% kam und das will was heißen. Da drin im Wald, da hat die CSU ihre wahre Machtbasis. Gut, mittlerweile ist die CSU den Waidlern nicht mehr radikal genug. Aber mit der AfD haben sie jetzt eine ausreichen rechtsradikale Alternative.

Der Sturbacher ist so ein Maximaltreuer. Der glaubt alles, was er von der Partei kommt. So war es zum Beispiel mit der Atomkraft. Die hat er eisern verteidigt und als unverzichtbar erklärt. Auch nach dem Atomausstieg, das war dem Sturbacher egal. Der Sturbacher ist auch heute noch streng auf Atom und zahlt jede Woche eine Messe und zündet ein kleines radioaktives Kerzerl an,
damit das Atom wieder kommt. 
Und jetzt hat der Sturbacher erfahren müssen, dass seine Partei künftig die Bienen rettet, du kannst dir nicht vorstellen, wie es seither im Parteisoldatenhirn rumort. Der hat sich mit dem Fliegenduscher auf den nächstbesten Bienenstock gestürzt, bis sich kein Flügel mehr gerührt hat.

Drin im Wald

Ich mein wenn der Russe böse ist, dann hat der Russe böse zu sein und wenn der Bauer für seinen Profit ein Glyphosat braucht, dann muss man doch den Bauern in Schutz nehmen und nicht die Natur. Die Natur wählt nicht, der Bauer schon und zwar CSU. Da lobe ich mir die Flexibilität der Uschi Berchthold. Uschi, bei welcher Partei sitzt du grad? Mein Lieber, du treibst ein gefährliches Spiel. Da kann es schon passieren, dass dir der Wähler zeigt, wo der Hammer hängt. Aber vielleicht weiß ich ja nicht alles, was weiß man denn schon da drin im Wald, doch höchstens wie das Wetter wird und wie viel Schnee noch liegt.

Seit Kolle steigt bei uns im Wald der Durchblick. Und in der CSU steigt die Angst, dass die Waidler auf einmal zu viel Durchblick bekommen. Weil bislang war es ja so, dass mit der dichte des Waldes die Rechtslastigkeit stieg. In der Mauth, wo es praktisch ganzjährig fichtendunkel war, hatte die AfD eine Hochburg und je lichter der Wald wurde, umso linker stimmten die Waidler. Die SPD mal ausgenommen, die ist im Wald nicht sonderlich bekannt. Links wählen heißt im Bayerischen Wald CSU und rechts wählen auch CSU oder AfD. Aber nun haben die Waidler entdeckt, dass es da noch eine Partei gibt. Nein, nicht die FDP, die gibt's im Wald genauso wenig wie Linke und die SPD. Die Grünen sind ins Fadenkreuz der allgegenwärtigen Zimmerstutzen der Waidler geraten. Grüne Ortsverbände im Wald, das musst du dir einmal vorstellen. Gut, da braucht der Bischof bloß einen Hirtenbrief dagegen schreiben und dann ist linkradikal wieder bei der CSU.

Minister der Innereien

Also wer dem Söder den Öko abnimmt, der weiß auch, dass der Strom aus der Steckdose kommt und die Regierungserklärung vom Minister der Innereien auch im zehnten Jahr wiederum die weiß-blaue Rautenwelt auf die schiefe Bahn bringen wird. Andererseits muss man aber auch die grandiose Leistung anerkennen, zehn Jahre lang nur Blödsinn verzapfen, das mache ihm mal einer nach. Ich meine g'scheid daherreden, dass können viele, aber so einen Blödsinn verzapfen, das schaffst du ohne Hirn nicht. Freilich verzapfen Politiker oft Blödsinn, aber die machen es nicht mit Absicht. Du kannst ja maximal das Blödsinn-Niveau verzapfen, das dein Hirn hergibt. Und da stoßen Politiker schnell an Grenzen. Der Göttler aber nicht. Auf mehrfachen Wunsch soll ich hier die anwesenden Politiker ausnehmen. Wobei es immer wieder welche gibt, auf die es nicht zutrifft. Das muss man auch ganz klar festhalten. Ich hoffe ja inständig, dass ich während meines Restlebens einmal einem Nichtzutreffenden begegne. Aber ich bin halt auch im kulturellen Genre unterwegs, da triffst du selten bis gar keine Politiker. Nur den Hammer und die Uschi.

Ich erinnere mich noch gut, als bei uns in Hinterfotzing der Schnitzermiche den Landkreis-Kulturpreis gekriegt hat, da hat der Bürgermeister Sturbacher relativ später den Schnitzermiche zu einem Abendessen eingeladen und den Gemeinderat auch, damit er nicht der einzig Kulturlose ist. Beim anschließenden Kleingespräch, also Smalltalk, hat dann der Bürgermeister Sturbacher erzählt, dass er beim Autofahren immer B5-Aktuell hört, außer wenn Kultur kommt, dann schaltet er um.

Sehen Sie, genau deshalb komme ich mir hier so prostituiert vor. Immerhin habe ich die silberne Zuchtsau in Pocking gewonnen. Und nun bin ich in Bad Höhendings und keiner weiß von diesem Preis. Und das ist dieses niederschmetternde Element. Ich denke da immer an die Tanja, die war Weltmeisterin in 100 Meter Bledschau und ihre eigene Gemeinde hat das völlig ignoriert.
Vermutlich haben sie einige Kommunalyetis als Konkurrentin gesehen. 
Ich mein, die silberne Zuchtsau von Pocking, das ist doch nicht irgendein Allerweltspreis. Der Göttler hat die nicht, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber freilich, der ist ja ein Turmschreiber, der braucht solche Preise nicht. Der hält seine Regierungserklärung, als ob er ein ganzes Jahr für Unsinn sorgen müsse, dabei macht er das nur einen Nachmittag. Aber vielleicht auch nicht, ich müsste da mal mit seiner Frau reden.

Auf alle Fälle hat der Veranstalter die Forderung gestellt, dass ich nicht nur die Vorzüge von Azurit Seniorenheimen herausstellen muss, sondern auch die zehnjährige Regentschaft vom Dr. Hans Göttler lobend erwähnen soll. Aber mal ganz ehrlich: Der sagt eh so viel über sich, dass kaum was Ungesagtes bleibt und das soll ich mir dann aus den Fingern saugen. Und was ist dann, wenn ich wieder was sag, was er selber sagen wollte. Aber Schnaps ist Schnaps und Befehl ist Befehl

Lieber Minister Hans Göttler! Zum Abschluss deiner zehnjährigen aufopfernden Hingabe an den Genuss der Schlachtschüssel und für deine hintergründigen und tiefgreifenden Gedanken zu völlig belanglosen Themen bekommst du heute als Dank und Anerkennung wunschgemäß eine weitere Legislaturperiode geschenkt. Ich wollte dich eigentlich noch intensiver loben, aber dafür reicht mir die zugestandene Redezeit nicht aus. Also muaß des glanga.

Visionäre

Jetzt wenn wir schon bei diesem Thema sind. Man kann es ja nicht oft genug sagen, ned wahr? Immerhin hat schon der Dings von dieser katholischen, oder war es jetzt ein Evangelischer, aber das spielt ja im Grunde gar keine Rolle, weil sie kennen ihn ja eh. Der hat damals schon gesagt, ich mein damals. Damals, da war das ja überhaupt noch kein Thema und da hat er schon gesagt.
Jetzt passen Sie auf: Es hat ihm keiner geglaubt. Nicht einer. 
Das muss man sich einmal vorstellen. Ich mein, heute, freilich, da kann man das leicht sagen, weil man es ja heute weiß, aber der hat das damals schon. 

Das war der erste Visionär. Der erste. Der zweite war dann der Lehner, aber der war eigentlich kein Visionär, sondern ein Bürgermeister. Freilich, das Bleistiftbusheisl, aber das war höchstens ein Visiönchen. Da war der Hammer mit dem Märklin-Kreisverkehr schon visionärer. Aber jetzt habe ich gelesen, dass bei euch der Busheislvirus wieder ausgebrochen ist, das habe ich bis nach Hinterfotzing vernommen. Man muss es jedem Bürgermeister zugestehen, sich ein Ziel zum Verzweifeln auszusuchen. Und der Hammer hat nun mit dem Busheisl und den Zebrastreifen seinen unbezwingbaren Meister gefunden. Ein würdiges Ziel zum Scheitern. Geschichte wiederholt sich halt doch.

Das Erlebnis eines vollen Saals

Und weil's mir grad einfällt: Der Pfarrer Christian Böck, war der schon mal da? Weil bei der Begrüßung ist mir der noch nie aufgefallen. Und dabei wäre das so wichtig. Ich mein ein Pfarrer, der bei der Messe mit Gott beinahe ein ungestörtes Zwiegespräch führen kann, der muss doch mal einen vollen Saal erleben. Und sich auch Gedanken machen, welche Anregungen man von dieser Veranstaltung mitnehmen kann. Ich denk mir schon lang, dass so ein Abendmahl mit einer übersichtlichen Portion Hostie, noch dazu staubtrocken serviert eine miserable Geschäftsidee ist.

Als Resistenzkatholik komme ich ja immer seltener regelmäßig in die Kirche. Und Gottesdienst ist für mich irgendwie wie Zahnweh geworden. Zahnweh betrachte ich als die maximal mögliche Abbremsung der Zeit. Da schleichen die Sekunden wie der Nacktschneck zum Salathäupl. Aber der kommt wenigstens hin. 

Vor ein paar Jahren habe ich bei uns in Hinterfotzing einen neuen Insichversunkenen vor Gottes Wohnkonserve entdeckt. Der kann die Zeit nahezu zum Stillstand bringen. Die Methode ist so wirkungsvoll wie einfach: Erzähle eine bekannte Geschichte und wiederhole mantraartig die abstrusesten Begründungen. "Der Opa schickt seinen Sohn zu seinen verstoßenen Enkelkindern, damit die den erschießen, wonach der Opa seine Enkelkinder wieder ins Haus lässt." Das ist jetzt ziemlich frei aus der Bibel. Aber sinngemäß kommt's hin. Abgesehen, was das über die Vater-Sohn-Beziehung aussagt, ist der Versuch, die tödlichen Schüsse der Enkel auf den Sohn als Versöhnungswerk auszulegen schon ein Unterfangen, das in der Psychiatrie enden kann.

Aber der Insichversunkene gibt nicht auf. Jeden Sonntag maltretiert er uns eine Viertelstunde lang mit Begündungsauslegungen, dass du freiwillig und möglichst schnell ins Nirwana abtauchst und gefühlte hundertzwanzig Minuten später deinen Gähnmarathon beendest. Er beginnt die Predigt und es ist Frühling, er endet und du meinst, es muss Herbst sein, aber es waren nur zehn Minuten. Da bekommst du eine Ahnung von Ewigkeit und einen Eindruck, wie es in der Azurit Seniorenresidenz einmal sein wird. Azurit! Ihr Wellnessweg ins Jenseits! Das war eine Werbeeinschaltung.

Aber noch ist Fasching, noch sitzen wir mehr oder weniger beschwerdefrei im Stopfingersaal. Stimmung braucht der Bayer keine, dafür hat er die CSU und wenn das nicht reicht, dann kann man sie herbeisaufen. Das hat Tradition. Deshalb haben wir in jedem Dorf eine Feierwehr und es ist kein Zufall, dass man die Feierwehr in Bayern mit ei schreibt. Wie sagt eine alte Bauernregel: Ist das Dorf auch noch so klein, passt ein Feierwehrhaus hinein. Jedes Feierwehrhaus hat eine Teeküche, die schon viel gesehen hat, Tee nicht. Tee verursacht beim Feierwehrmann Heimweh und das mag er nicht. Deshalb bekämpft er es tapfer mit Bier. Eine Feierwehr versteht zu feiern, das ist inoffiziell ihre Hauptaufgabe. Feierwehren sorgen für Feste und bei den Festen kommt man sich näher. Neuerdings spielt die Musik lauter, damit sie die peinlichen Unterhaltungsversuche der  bildungsabwanderungsunfähigen Restjugend übertönt. 

Ich denk mir immer, was willst du von einer Menschheit erwarten, die den Mars besiedeln will und die Erde nicht erhalten kann. Künftig machen wir alles besser, wir wissen nur nicht wie. Wenn die Menschheit wirklich das ist, was Gott wollte, dann war er am sechsten Tag verdammt schlecht drauf. Aber es gibt Gott sei Dank auch positive Entwicklungen und die darf man nicht übersehen, denn es ist das Positive, dass uns Lebensfreude schenkt.

Positiv ist, dass die Münchner ein eigener Regierungsbezirk bekommen, aber eigentlich sollte der dann innerhalb Niederbayerns angesiedelt werden, damit sie wieder Dialekt lernen und in einer Landschaft leben, wo Geländeautos sinnvoll sind. Am besten im Bereich Zwiesel.

Sehr positiv hat sich auch ohne Münchner die Bewohnerzahl im Bayerischen Wald entwickelt, auch wenn die meisten Neuwaidler Borkenkäfer sind.

Positiv ist auch die Entwicklung des Meeresspiegels, damit haben sie demnächst von der Azurit Seniorenresidenz, der Residenz Ihres Vertrauens nicht mehr so weit zum Meer. Azurit! Keine Angst vor Immobilität! Wir bringen das Meer zu ihnen.

Positiv entwickeln sich die Durchschnittstemperaturen und die Chance auf Südfrüchte aus der Region steigt. Außerdem senkt der Klimawandel unsere Heizkosten, womit wir mehr Geld für Blut- und Leberwürste zur Verfügung haben. Das dient der Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwurst. Drum! Lasst die Sau raus!